Grenzlandgrün            

niederrheinisch - nachhaltig   

Dienstag, 27. November 2018

Gemeinwohlökonomie – Wie nachhaltig sind gute Geschäfte? 

Jan Ovelgönne und Dr. Ralf Resch

„Was ist das Ziel aller wirtschaftlichen Aktivitäten?“ Schon die ersten Antworten auf diese scheinbar einfache Frage Jan Ovelgönnes ans VHS-Grenzlandgrün-Publikum machten deutlich: „Unsere derzeitige Wirtschaft“ scheint weniger in die Gesellschaft eingebunden zu sein und weniger  rational zu funktionieren als es in den volkswirtschaftlichen Lehrbüchern steht.

Vielleicht ist ja was dran an der Behauptung des amerikanischen Anthropologen David Graeber, dass mit wachsender Produktivität die Zahl der Bullshit-Jobs zunimmt: bezahlte Beschäftigungen, die völlig sinnlos, unnötig oder gar schädlich sind. Und wer kennt sie nicht: die PR-Spezialisten, die Dinge vermarkten, die kein Mensch ernsthaft braucht. Die Verwaltungsassistenten, die nur existieren, damit sich Vorgesetzte wichtig fühlen, oder die Beschwerdemanager, die Probleme lindern, die eigentlich vermeidbar wären.Seit Alfred Hugenberg gilt, dass sozial sei, was Arbeit schafft. Und dabei ist rund ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer*innen davon überzeugt, dass es keinen sinnvollen Beitrag für die Welt leistet. Aber auch Burn out und innere Kündigungen schaffen neue Arbeit für Psychologen, Coaches, Gesundheits- oder Motivationstrainerinnen. Der klassischen Wirtschaftstheorie zufolge, ist es das letzte, was ein Unternehmen tun würde: überflüssigen Arbeitskräften Geld zu zahlen. Und doch passiert es irgendwie.

Verfassungsauftrag Gemeinwohl

Cum Ex, Phantomaktien oder American Despositary Receipts – Was ist das Ziel des rasenden Roulettes im globalen finanzmarktgetriebenen Kapitalismus? Jan Ovelgönnes Antwort ist der Artikel 14 Absatz 2 des Grundgesetzes: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Noch eindeutiger beantworte der Artikel 151 Abs 1 der Verfassung des Freistaates Bayern die Frage nach dem Sinn der gesamten wirtschaftlichen Tätigkeit. Sie „dient dem Gemeinwohl“.

Nicht nur für Jan Ovelgönne ist es keine neue Erkenntnis, dass der derzeitige Kapitalismus neoliberaler Prägung diesem Auftrag sehr unzureichend nachkommt. Er widerspricht dem Geist des Grundgesetzes. Und so lag es für den ehemaligen Pressefotografen aus Arnsberg nahe, sich als angehender Sozialarbeiter in seiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit mit den Möglichkeiten und Grenzen des vor etwa 10 Jahren vom österreichischen Autor, Tänzer und Attac-Aktivisten Christian Felber ins Leben gerufenen Konzepts der Gemeinwohlökonomie (GWÖ) zu beschäftigen. Neben seiner derzeitigen Tätigkeit als Sozialarbeiter in der Hochsauerlandklinik studiert Ovelgönne „Soziale Nachhaltigkeit und demographischer Wandel“. Seit kurzem kandidiert er auf Platz 24 der grünen Bundesliste für das europäische Parlament, das im Mai 2019 neu gewählt wird. Denn Ovelgönne ist überzeugt: „Die Gemeinwohlökonomie bietet eine Chance für ein nachhaltiges Europa.“ Mit dieser Überzeugung steht Ovelgönne nicht allein. In seiner Initiativstellungnahme vom 15. Januar 2016 begründete der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss, warum die GWÖ ein nachhaltiges europäisches Wirtschaftsmodell für den sozialen Zusammenhalt sei. Ovelgönne: „Bisher ist’s eine europäische Deklaration. Entsprechende politische Initiativen sehe ich derzeit allerdings nicht.“

Trickle down, unsichtbare Hand, Stake- und Shareholder

An die Möglichkeiten der marktwirtschaftlichen Selbstregulierung glaubt Ovelgönne nicht mehr. Aus dem – so Ovelgönne „viel zitierten, aber wenig gelesenen Buch“ „Der Wohlstand der Nationen“ von Adam Smith werde immer wieder die „unsichtbare Hand des Marktes“ zitiert, die angeblich dafür sorge, dass Akteure, die sich an ihrem eigenen Wohl orientieren in ihrer Gesamtheit das Gemeinwohl fördern. Doch die damit verbundene „Trickle-down-Theorie“ funktioniere nicht. Ovelgönne: „Das Geld hat den Drang sich zu konzentrieren.“ Einsparungen in der Sozialpolitik, die Forderungen nach weiteren Deregulierungen und niedrigeren Steuern zeigen, dass wachsender Reichtum nicht automatisch in wachsendes Gemeinwohl münde. Im Gegenteil: Der britische Ökonom, Regierungsberater und ehemalige Chefvolkswirt der Weltbank Nicolas Stern habe bereits 2006 den Klimawandel als Folge des größten Marktversagens der Wirtschaftsgeschichte  analysiert und damit die Theorie eines durch den freien Markt erzeugten Gemeinwohls widerlegt. Der Markt erzeuge – so Ovelgönne  nicht automatisch sozialen und ökologischen Wohlstand, sondern „Konzentration von Vermögen, soziale Ungleichheit, Individualisierung und Umweltzerstörung“.

Das Konzept der Gemeinwohlökonomie beruhe daher auf der Soziallehre des Thomas von Aquin statt auf einer unsichtbaren Hand des freien Marktes. Grundthese „Das Wohl des Einzelnen entsteht als Folge seiner Arbeit am Wohl der Allgemeinheit.“

Orientierung am Gemeinwohl funktioniere  nur, wenn der Widerspruch zwischen dem menschlichen Handeln in der ökonomischen Sphäre und dem in der gesellschaftlichen Sphäre aufgelöst wird. Unternehmen sind derzeit meist darauf ausgerichtet, monetäre Werte zu erwirtschaften und vernachlässigen die Umsetzung sozialer und ökologischer Werte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg orientierten sich viele Firmen an den Wünschen und Interessen von Kunden, Mitarbeitern, Eigentümern und Bürgern. Diese sogenannte breite „Stake-Holder-Orientierung“ ist jedoch in vielen Unternehmen einer Fixierung auf den Gewinn gewichen. Die globalen Folgen für Menschen und Umwelt sind gravierend.  Seit der Finanzkrise von 2008 ist die hässliche Seite des Kapitalismus wieder ins Bewusstsein gerückt. Die „Share-Holder-Economy“, das Verhältnis von Kollektiv- und Einzelinteressen gerät verschärft in die Diskussion. Die GWÖ will die Wirtschaftsordnung ändern und sie wieder dem Verfassungsauftrag „dem Wohl der Allgemeinheit dienen“ anpassen.

Geld – Gemeinwohlmatrix - Kooperation

Ovelgönne beschreibt anhand der drei Kriterien Geld – Matrix - Kooperation das Gerüst der Gemeinwohlökonomie. Geld dürfe nur als Mittel nicht als Zweck ökonomischen Handelns angesehen werden. Ovelgönne: „Geld ist kein Indikator dafür, ob man im Sinne des Gemeinwohls erfolgreich ist.“ Gemeinwohlökonomie geht über die derzeitigen CSR- und Nachhaltigkeitsberichte hinaus. Sie erweitere bisherige Tools und Rahmenwerke wie SA 8000. Die Gemeinwohlmatrix liefere Indikatoren, die durch Audits verifiziert werden. Sie könnten wiederum als Grundlage für Kreditvergabe, Steuerbemessung oder als Kriterien für die öffentliche Vergabe dienen.    

                                                    

Als drittes Kriterium fordert die GWÖ strukturelle Kooperation statt Konkurrenz. Ovelgönne: „Unternehmen sollten schrittweise von der Fresskonkurrenz über die Koexistenz hin zur Kooperation gelangen.“

Einkommen und Vermögen sollten demokratisch beschränkt  werden. Ovelgönne: „Es ist durch nichts gerechtfertigt, wenn ein Managergehalt das 1000fache eines Facharbeitergehalts beträgt.“ Gesellschaftskonvente sollten auch Obergrenzen für ein akzeptables Vermögen festlegen, denn „was soll man schon Sinnvolles mit seiner 11. Millionen anfangen?“

Auch die Arbeitszeit sollte so beschränkt werden, dass die Einzelnen mehr Zeit für gesellschaftliches Engagement, Care-Arbeit und Nachbarschaftshilfe haben.

Und weniger Bullshit-Jobs könnten die intrinsische Motivation fördern. Wer Arbeit selbst als interessant und ermutigend empfindet, leistet mehr, fühlt sich besser, kann besser mit Misserfolgen umgehen, ja er könnte – so Ovelgönne – „Erfüllung haben.“

Gemeinwohlbilanzen

Intrinsisch motiviert ist Dr. Ralf Resch. Er  ist Dipl.Ing. für Fertigungsprozessgestaltung, Master in Sustainable Management und Experte für Nachhaltigkeitsmanagement, Ökobilanzen und Ressourceneffizienz. Er war lange für größere Konzerne tätig und leitet in Neuss RARENA, ein Büro für Nachhaltigkeitsberatung, Projektbegleitung und Moderation. RARENA beschäftigt sich mit alternativen Wirtschaftsmodellen, um Wirtschaft und Gesellschaft konzeptionell und praktisch weiterzuentwickeln. Dazu gehört die Gemeinwohlökonomie, bei der RARENA in der AG Unternehmensbetreuung sowie in der Regionalgruppe Niederrhein mitarbeitet. In dieser wurden für die letzten Jahre Gemeinwohlbilanzen erstellt und bewertet. Außerdem ist Dr. Ralf Resch einer der beiden Sprecher der Transition Town Neuss.

Resch bewertet gemeinsam mit einer Peer Group die gemeinwohlbezogenen Leistungen von Unternehmen mit Blick auf ihr gesellschaftliches Umfeld, auf ihre  Zulieferketten, den Umgang mit Geldmitteln und Mitarbeitenden, deren Mitentscheidungsmöglichkeiten, die Kundenbeziehungen. Dabei hilft ihm das Arbeitsbuch zur Gemeinwohlbilanz.  Dort sind auch die Grundwerte ausführlich beschrieben, aus denen heraus die Gemeinwohlmatrix entwickelt wurde. Dazu gehören eine von der Verwertbarkeit der Arbeitskraft unantastbare Menschenwürde, Empathie, Wertschätzung  und Mitgefühl mit anderen und das Recht auf Chancengleichheit. GWÖ macht sich stark für eine angemessene Verteilung von Gütern, Ressourcen, Macht, Rechten und Pflichten, für ökologische Nachhaltigkeit und für Transparenz. Bei der Gemeinwohl-Bilanz werden diese Wertdimensionen gemessen. Erfasst werden die am Wirtschaftsprozess beteiligten oder betroffenen Gruppen: also Eigentümer, Lieferanten, Finanzpartner, Mitarbeiter, Kunden, und das gesellschaftliche Umfeld. Maximal 1.000 Punkte können bei dieser Art der Bilanzierung erreicht werden. Erreicht hat sie noch kein Unternehmen.

Resch veranschaulicht die GWÖ-Bilanz am Beispiel der Kategorie C3 „Förderung des ökologischen Verhaltens der Mitarbeitenden. Dabei geht es um folgende Fragen: Wie nehmen wir Einfluss auf die Ernährung während der Arbeitszeit? Wie gehen wir mit dem Thema Mobilität bzw. der Anreise zum Arbeitsplatz um? Welche Maßnahmen setzen wir, um ökologisch nachhaltige Handlungsweisen der Mitarbeitenden zu fördern? Welchen Wert legt das Unternehmen auf die ökologisch-regionale Herkunft ihrer Lebensmittel am Arbeitsplatz, und wie sieht das in der täglichen Praxis aus? Welche Angebote gibt es in der Kantine? Gibt es eine Küche/Kochmöglichkeit oder Belieferung (Catering z.B. direkt vom Bauernhof, ein Obstkorb)? Welche Verkehrsmittel benutzen Mitarbeitende, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen? Welche Möglichkeiten gibt es für Mitarbeitende, ihren Arbeitsweg umweltschonender zurückzulegen? Welche Anreize für umweltbewussteres Mobilitätsverhalten stellt das Unternehmen bereit – auch bei Dienstreisen? Wie kann die Unternehmenskultur hinsichtlich ökologischer Aspekte beschrieben werden? Welche Rolle spielen ökologische Themen in Weiterbildungsangeboten und bei der Personalrekrutierung? Welche Sensibilisierungsmaßnahmen finden innerhalb dieses Rahmens statt? Welche Strategie verfolgt das Unternehmen im Hinblick auf das ökologische Verhalten der Mitarbeitenden (dies auch mit Blick auf die Anwendung im Privaten)?

Allein diese Leitfragen machen deutlich, wie aufwändig GWÖ-Bilanzen sind. Sie sind ein Entwicklungsprozess von der „Basislinie“ über „Erste Schritte“, „Fortgeschritten“, „Erfahren“ bis hin zu „Vorbildlich“. Resch: „Basislinie bedeutet dabei die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Das wird mit null Punkten bewertet.“ GWÖ-Bilanzen seien ein Entwicklungsprozess, der auch einen  gewissen Reifegrad der Mitarbeitenden voraussetze. Resch: „Ab morgen machen wir GWÖ funktioniert nicht.“

Peer Evaluation

Gute Erfahrungen hat Resch mit der sog. „Peer Evaluation“ in der Region Niederrhein gemacht. Dabei sind unterschiedliche Kleinunternehmen vom Bioland Lammertzhof in Kaarst, über den Uhrmacher und Juwelier Poser aus Grevenbroich, RARENA aus Neuss sowie als Gäste aus Nachbarregionen, die BürgerEnergieGenossenschaft aus Wetter und Prior1 aus St. Augustin. 

Die Ergebnisse der GWÖ-Bilanzen sind transparent. Der Kaarster Bioland-Lammertzhof , die BürgerEnergieGenossenschaft aus Wetter, RARENA aus Neuss und viele andere stellen sie ins Netz, auch wenn nicht alle Aussagen und Kennziffern zum positiven Marketing beitragen. Über 400 GWÖ-Bilanzen gibt es mittlerweile – hauptsächlich von kleineren Unternehmen aus Österreich, Deutschland, Italien, Spanien und der Schweiz. Eine Übersicht der Berichte findet man auf der GWÖ-Homepage und im GWÖ-Wiki. Bekanntere GWÖ-Unternehmen sind die Sparda-Bank aus München, Tageszeitung TAZ oder VAUDE-Outdoorbekleidung aus Tettnang.

Resch ist davon überzeugt, dass sich der Aufwand einer GWÖ-Bilanz lohnt. „Nicht nur für die ungefähr fünf Prozent der Unternehmen, die einen CSR-Bericht erstellen müssen, ist es eine gute Vorarbeit, sondern für alle Unternehmen eine sinnvolle Reflexion der eigenen gesellschaftlichen Wirkung.“ Auch HACCP- oder Sustainability Balanced Scorecard-Analysen werden erleichtert. Und vor allem sorgt die regional bezogene Peer Evaluation für einen bereichernden Austausch. Aus den best practices anderer Unternehmen lässt sich genauso gut lernen wie aus deren Mängeln und Fehlern.“

Intensiviert werde zudem der Austausch mit Lieferanten und Kunden, wie Resch am Beispiel des Berliner Biobäckers "Märkisches Landbrot“ zeigt. Dort bemühe man sich im Austausch um faire Getreide- und Brotpreise für beide Seiten. Reschs Fazit: „Kooperation zahlt sich aus.“

Freie Entscheidung der Bürger – aber wie?

Demokratie, Freiheit, Wahrheit, Liebe, Nachhaltigkeit  - Große Begriffe sind begehrt. Sie werden vereinnahmt und missbraucht. Warum sollte es dem Gemeinwohl da anders ergehen? Was bedeutet Gemeinwohl und wer bestimmt das? Christian Felber selbst enthält sich einer genauen Definition: „Was die einzelnen Komponenten genau bedeuten, kann nur demokratisch ermittelt werden.“ Wie? Auch da bleibt Felber vage: „Alle inhaltlichen Eckpunkte der Gemeinwohlökonomie werden von zahlreichen Menschen in einem breiten Beteiligungsprozess vordiskutiert, um sie ab einem bestimmten Zeitpunkt und Reifegrad in einen sauberen Demokratie-Prozess einmünden zu lassen (Christian Felber: Gemeinwohlökonomie [2012], Seite 11). Kritiker sprechen daher von GWÖ Funktionären nach dem Vorbild einer kommunistischen Räterepublik. Auch Jan Ovelgönne und Dr. Ralph Resch haben noch kein durchstrukturiertes Konzept für die demokratische Fundierung der GWÖ. Sie setzen auf die soziale Diffusion guter Vorbilder und hoffen darauf, dass möglichst viele Elemente Niederschlag in europäischen Handelsabkommen und Binnenmarktregulierungen finden werden.

Noch ist GWÖ eine ökonomische Nische. Noch ist offen, ob das Konzept Basis für eine grundlegende Transformation der Wirtschaft sein kann oder ob es nur für ein neues EU-Siegel zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit auf „ethischen Märkten“ taugt. Umfragen stellen zwar gesellschaftliche Mehrheiten für eine Abkehr vom finanzmarkgetriebenen Kapitalismus fest. Aber eine politische Mehrheit für wirklich weitreichende Änderungen unserer Wirtschaftsordnung ist aktuell nicht erkennbar. Es fehlen überzeugende Konzepte für eine Postwachstumspolitik. Allzu viele Akteure der sozial-ökologischen Transformation haben sich von der etablierten Politik verabschiedet. Nico Paech diskreditierte jüngst in einer Krefelder Attac-Veranstaltung GWÖ als „Warmduschermarxismus“.  Doch Resch und Ovelgönne machen beim VHS-Grenzlandgrünabend deutlich, dass GWÖ mehr will als Ressourceneffizienz.  Am Beispiel seiner eigenen Gemeinwohlbilanz zeigte Resch: Es geht um Änderungen und absolute Reduktionen, zum Beispiel beim Fleischkonsum, beim Energieverbrauch und bei der Mobilität – das was im so genannten Transformationsdesign mit Suffizienz umschrieben wird. Und Ovelgönne machte mit Bezug auf Nicolaus Stern deutlich, dass Marktwirtschaft  ohne den Erhalt der planetaren Lebensgrundlagen auf Dauer unmöglich ist. Wie sagte schon Henry Ford: „Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft.“ 

 
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