19.10.2020

Wie erfolgreich wird die Wasserrahmenrichtlinie?

2020-04 576.jpg“Wasserland“ so nannte Dieter Bongartz, der aus Dülken stammende Schriftsteller und Drehbuchautor vor 30 Jahren seinen Film über den Niederrhein. Seit 20 Jahren gibt es ein europaweites Gesamtkonzept für das Wasserland-Management: die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Auch wenn Umweltverbände, Politikwissenschaftler*innen, Juristinnen und Juristen sie von Beginn an intensiv öffentlich begleitet haben, gilt sie immer noch eher “als was für Insider”.
In diesen Tagen wird der dritte Durchlauf eines Bewirtschaftungsprogramms für Niers, Schwalm, Nette & Co vorbereitet. Motto: „Unser Wasser muss besser und darf nicht schlechter werden.“ Das ist kein leichtes Unterfangen. Es gibt Wasserstress für Mensch und Bach. Das fängt beim Mikroplastik an und hört bei der Dürre oder der Novellierung des Landeswassergesetzes nicht auf. Jeder Bürger und jede Bürgerin ist ab 22.Dezember 2020 aufgerufen, am Stressabbau mitzuwirken.
Hilft die vierte Reinigungsstufe? Was ist das “One Out–All out–Prinzip”? Welche Rolle spielt der Biber am Kranenbach? Welche WRRL-Bilanz zieht Thomas Schmitz vom Netteverband? Was ist mit den Angler*innen? Wie funktioniert ein EU-Fitnesstest? Kommt der Kiesabbau in Wasserschutzzonen? Wie rechtssicher ist der Landesentwicklungsplan? Was ist eine Wasserhierarchie? Mehr zu dem Thema finden Sie hier…

Grenzlandgruen - 10:48 @ Allgemein, Schwalmtal, Kreis Viersen, Region, Umwelt und Gesundheit, Raumplanung und Regionalentwicklung | Kommentar hinzufügen