niederrheinisch - nachhaltig 

11.06.2021

SVEN als ÖPNV-Brücke und Stromspeicher?

power-plug-309142_1280.png2021 werde das „Shared Vehicle Electric Native“ (SVEN) durch das niederrheinische Grenzland fahren. Das hatte Tafil Pufja auf einer VHS-Grenzlandgrün-Veranstaltung am 11. Oktober 2018 versprochen. SVEN böte die Möglichkeit, individuell zugeschnittene Mobilitätsangebote für den Einzelnen zu entwickeln und diese effizient mit dem Öffentlichen Personennahverkehr zu verzahnen. Das könne helfen, Individualverkehr und damit einhergehende Emissionen zu reduzieren, so der damalige Geschäftsführer der NEW-Re GmbH. [Mehr lesen…]

Grenzlandgruen - 20:39 @ Infrastrukturen und Daseinsvorsorge | Kommentar hinzufügen

20.01.2021

IAWR-Appell: Wasser schützen - GAP umsteuern

GAP 2.jpg„Wasser ist unersetzbar und sauberes Trinkwasser für alle unverzichtbar“. Deshalb führe an einer beherzten, zukunftsfähigen Transformation der Agrarwirtschaft kein Weg vorbei. So argumentieren führende Wasserwirtschaftsverbände in einem groß angelegten Aufruf zur Wertschätzung und Reinhaltung unseres Wassers. Die bisherigen ministeriellen und parlamentarischen Beschlüsse zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) seien unzureichend. Deren Änderung sei alternativlos. [Mehr lesen…]

Grenzlandgruen - 07:58 @ Umwelt und Gesundheit, Infrastrukturen und Daseinsvorsorge | Kommentar hinzufügen

29.12.2020

Wasser 2027: Das ererbte Gut verteidigen

Wasser 2 krrogiert.jpg„Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muss.“ – So beginnt die vor 20 Jahren in Kraft getretene europäische Richtlinie zur Wiederherstellung der Wasserqualität. Grundwasser, Flüsse, Bäche und Seen waren damals und sind heute noch mehrheitlich in einem schlechten ökologischen Zustand. Dies zu ändern, ist Nachhaltigkeitspflicht. Denn auch künftige Menschen brauchen sauberes Wasser. Die ursprünglich für 2015 und dann für 2021 vorgesehenen Qualitätsziele wurden und werden in NRW krachend verfehlt. [Mehr lesen…]

Grenzlandgruen - 08:09 @ Umwelt und Gesundheit, Infrastrukturen und Daseinsvorsorge | Kommentar hinzufügen

19.12.2020

Ist Trinkwasserschutz “eine große Frage unserer Zeit”?

Trinkwasserrichtlinie.jpgIm Juni 2017 wollten CDU und FDP die nordrhein-westfälische Wirtschaft mit einem Koalitionsvertrag für Braunkohle, Kies und Flächenversiegelung als Nr.1 im europäischen Standortwettbewerb platzieren. Seitdem gab es drei Dürren, eine Kohlekommission, das Konzept des europäischen green deal, Fridays for Future und eine Pandemie. 

Unter der Überschrift „Verheizte Heimat“ berichtet die TAZ heute von einem internen Memo des Bundeskanzleramts. Darin werde vermerkt, dass die Absicherung von Garzweiler II ein zentrales Anliegen von RWE/NRW gewesen sei. Im November wiesen „Grenzlandgrün“ und die Initiative „Finger weg von unserem Trinkwasser“ darauf hin, dass sich das NRW-Umweltministerium die Wasserschutzgebietsverordnung von einem Fördermitglied des Vero-Baustoffverbands erarbeiten lässt. In der vergangenen Woche gruben das Europaparlament, der Düsseldorfer Regionalrat und das „Forum für öffentliche Sicherheit“ der Düsseldorfer nicht-nachhaltigen Entfesselungsideologie weiteres Wasser ab. 

Es geht um die neue europäische Trinkwasserrichtlinie, einen Beschluss zur Novellierung des Landeswassergesetzes und die Risikoanalysen im „Grünbuch 2020“.Lesen Sie mehr…

Grenzlandgruen - 09:12 @ Umwelt und Gesundheit, Infrastrukturen und Daseinsvorsorge | Kommentar hinzufügen

05.10.2020

Amern und die Erfindung eines Ortskerns

Amern_1 klein.jpgAls Kind habe er noch eins auf die Nase bekommen, wenn er über den Kranenbach ging, sagt der Schwalmtaler CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Paschmanns. Er ist Jahrgang 1958 und lebt in Oberamern. Heute stehen derartige Anekdoten für amüsante Folklore. Dennoch ist das Trennende gewachsen – zumindest naturräumlich. Der Kranenbach, der zwischen Ober- und Unteramern fließt, wurde in jüngster Vergangenheit wieder ökologisch aufgewertet. [Mehr lesen…]

Grenzlandgruen - 19:04 @ Schwalmtal, Akteure und Konzepte, Kultur und Bildung, Infrastrukturen und Daseinsvorsorge | Kommentar hinzufügen

Mehr Wohnungen - Mehr Wohnbauland - Mehr Nachhaltigkeit - Mehr Klimaschutz

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Dass es nicht leicht ist, Freiflächen als Wohnbauland auszuweisen, haben die Schwalmtaler Gemeinderatsmitglieder kurz vor der Kommunalwahl zu spüren bekommen. Sie könnten - nach einer Initiative der Dominikanerinnen von Bethanien - „Am Nottbäumchen“ Mietwohnraum mit Sozialbindung schaffen. Problem: Eine Bolzplatz genutzten Freifläche geht damit verloren.  450 Be- und Awohner*innen des „eng geplanten“ Waldnieler Reihenhausgebiets protestieren dagegen Der Flächennutzungsplan sieht für das betroffene Flurstück Siedlungsgebiet vor, der Bebauungsplan eine Freifläche. Die Politiker*innen konnten sich nicht entscheiden, den Bebauungsplan zu ändern. Sie gaben den „Schwarzen Peter“ der Interessensabwägung wieder zurück an die Verwaltung. [Mehr lesen…]

Grenzlandgruen - 17:02 @ Allgemein, Raumplanung und Regionalentwicklung, Infrastrukturen und Daseinsvorsorge | Kommentar hinzufügen



 

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