☻Letzte Einträge☻
- 13.12.2025: Weltkriechkante (GS 247)
- 08.12.2025: Anmerkungen zum 70. Geburtstag der Europaflagge
- 06.12.2025: Streitveredelung (GS 246)
- 29.11.2025: Weißzeitweisheit (GS 245)
- 22.11.2025: Verlammnis (GS 244)
Montag, 8. Dezember 2025
Anmerkungen zum 70. Geburtstag der Europaflagge
Die Europaflagge wird 70. Sie steht ebenso für nicht-nachhaltige Entgrenzungen wie für eine sündenfreie Vollkommenheit, für institutionelle Asymmetrien, für neoliberale Deregulierung, für das Scheitern der europäischen Verfassung und für eine blaue Harmonie universeller Werte, für Vergangenheit und Zukunft. Hier geht’s zu den Anmerkungen zum 70. Geburtstag der Europaflagge.
Donnerstag, 30. Oktober 2025
Stadtbilder und Kommunalfinanzen
Stadtbilder sind nicht einfach da. Sie geschehen in einem Menschen und sind subjektiv geprägt. Sie hängen ab von Erfahrung und Wissen, von Assoziationen und Erinnerungen, von Stimmungen und Emotionen, von Aufmerksamkeit und Wahrnehmung, von Vorlieben und Empfindungen, von Prägungen, Werten, Ideologien, von sprachlichen Mustern, sozialen Identitäten, von Zeit und Zweck des Aufenthalts und nicht zuletzt von den Jahreszeiten und dem Wetter…Sie werden geprägt von den Kommunalfinanzen und vor allem von Ideen für die kommunalen Werkstätten des Lebendigen, in denen alles mit allem zusammenhängt. Lesen Sie mehr
Samstag, 25. Oktober 2025
Fragile Kräfte der Ungewissheit...
Wer auf festem Grund steht, hat aufgehört sich zu bewegen. Vielleicht zwingen uns Fragilität und Ungewissheit zu einer Form, die wir allein aus Stärke nie gewonnen hätten. Vielleicht wachsen dadurch die Alternativen zum grotesk-fahrlässigen Umgang der Regierungen mit dem Klimawandel oder der Wirtschaftsentwicklung. Eine davon haben niederländische Wissenschaftler*innen in einem am 3. Oktober 2025 veröffentlichten Wirtschaftsmanifest erarbeitet, das der Zusammenarbeit zwischen Politik, Zivilgesellschaft und Unternehmen dienen soll. Eine andere haben die Hamburger*innen mit ihrem Zukunftsentscheid vom 12. Oktober 2025 ermöglicht. Aber offenbar fehlt uns noch die Reife, unsere Grenzen und Zwänge anzuerkennen, wie die französische Philosophin Corine Pelluchon am 16. Oktober 2025 vermutete…
Mittwoch, 1. Oktober 2025
„Blueprint for action“ - Europas Umwelt 2025
Alle fünf Jahre veröffentlicht die Europäische Umweltagentur einen wissenschaftlich fundierten Bericht zum Zustand der Umwelt in Europa. Die schlechte Lage ist gut dokumentiert. Die Daten aus 38 Staaten bieten Bürger*innen und Entscheider*innen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Erkenntnisse darüber, wie sie auf die enormen und komplexen Herausforderungen des Klimawandels, des Verlusts der biologischen Vielfalt oder der Luft- und Wasserverschmutzung reagieren könnten... Mehr dazu im Grenzlandgrün-Blog
Mittwoch, 24. September 2025
Nach dem Höllensommer und vor dem Schneechaos: Ein Kuss kann mehr verändern als ein 'social media post'
Die Tagesnachrichten ziehen runter. Der „green Deal“, oder die „große Transformation“ tragen nicht mehr. Rheinmetall oder Kriegstüchtigkeit stehen für ein neues „nachhaltig“. Die Grünvergrauung schreitet voran. Wer heute nach San Francisco reist, denkt nicht mehr an Blumen und „love ins“, sondern an politische Spaltungen, Kriminalität, Obdachlosigkeit oder Drogenprobleme. Kann uns eine sinnliche, lust- und liebevolle, eine spielerische Kulturrebellion nicht nur Ablenkung bieten, sondern uns mit Musik, Berührung, Farben und Gemeinschaft einen anderen Zugang zur materiellen Realität der Nachhaltigkeit verschaffen? Lesen Sie mehr
Montag, 15. September 2025
Verantwortung verbindet
Nachhaltige Entwicklung ist kein Projekt einer politischen Partei. Sie ist ein kontinuierlicher Prozess, unabhängig von Wahlergebnissen. Faire Grenzen einzuhalten und unfaire Schranken zu überwinden, bleibt eine Herausforderung für Unternehmen, Kommunen, Zivilgesellschaft und Bürger*innen… Im Grenzlandgrün-Blog geht es um Wasserverantwortung der global agierenden Unternehmen oder ein Positionspapier des Fachforums Nachhaltigkeit...
Freitag, 22. August 2025
Sich lernend eine andere Welt erschließen
„Dort, wo sich etwas ereignet, wo Menschen Unbekanntes, Überraschendes, Verstörendes erfahren, wo sie von etwas ergriffen werden, vermag das Herkömmliche – zumindest für Momente – in einem neuen Licht zu erscheinen, vermag Neues und Anderes aufzublitzen. Es sind diese Unterbrechungen, in denen sich Möglichkeitssinn – der Gedanke, es könnte anders sein – einstellen kann. Mit solchen Störungen beginnt alle Transformation.“ Das Motivationspapier „Transformatives Community-Learning“ des Forschungsinstituts für Philosophie in Hannover und das Umdenken in der europäischen Erwachsenenbildung beleben die seit den 1970er Jahren währenden Diskussionen um Graswurzelrevolutionen und Transformationen von unten. Mehr dazu im Grenzlandgrün-Blog
Donnerstag, 7. August 2025
Kommunalwahl 2025: Über Buchhalterfiktionen und ein Ende der Bettelwirtschaft
100% des Bruttoinlandsprodukts entsteht auf kommunalem Boden. Dennoch sind die Kommunalwahlen am 14. September 2025 von Unsicherheit und Ratlosigkeit geprägt. Sie könnten zum Spiegel einer Gesellschaft werden, die spürt, das etwas zu Ende geht – ohne zu wissen, was danach beginnt. Werden in der kommenden Wahlperiode 2025- 2030 die vielen bereits fixierten Klima- und Nachhaltigkeitsziele erreicht? Werden die alten Versprechen von Wachstum, Effizienz, Klimafreundlichkeit und Standortwettbewerb den Herausforderungen noch standhalten? Wie werden die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen den Niedergang eines betriebswirtschaftlich orientierten Industriekapitalismus managen? Wie können Kommunen angesichts der vermeintlichen Haushaltsdefizite wieder handlungsfähiger werden? »Grenzlandgrün« versucht, sich einer Antwort zu nähern….
Donnerstag, 31. Juli 2025
EIR-Berichte 2025: Wettbewerbsfähig nur durch naturfreundliches Wirtschaften?
Eine gesunde Umwelt erhalten, die Natur schützen und wiederherstellen, in Kreisläufen wirtschaften...Das sind einige Nachhaltigkeitsziele der Europäischen Union. An ihnen soll „vor Ort“ mit Hilfe der europäischen Regeln und Gesetze gearbeitet werden. Seit 2016 überprüft und unterstützt eine Expertengruppe der Europäischen Kommission diese Umsetzung im Rahmen der EIR (Environmental Implementation Review). Am 7. Juli 2025 sind die EIR-Berichte der vierten Überprüfungsrunde erschienen. Sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland ist beim Vollzug noch sehr viel Luft nach oben. Lesen Sie mehr im Grenzlandgrün-Blog
Donnerstag, 24. Juli 2025
Zum Klimagutachten des IGH
Der Klimawandel untergräbt die Grundlagen der Menschenrechte und der Gerechtigkeit. Das Völkerrecht ist ein verbindliches Instrument zur Verhinderung des Zusammenbruchs menschlicher Systeme und Gesellschaften. Es gibt ein Menschenrecht auf eine saubere Umwelt. Staaten können zum Schadensersatz verpflichtet werden, wenn sie sich nicht an die Klimaschutzabkommen halten. Das am 23. Juli 2025 veröffentlichte Klimagutachten des Internationalen Gerichtshofs setzt neue Maßstäbe - nicht nur für den deutschen Bundeskanzler. Lesen Sie mehr im Grenzlandgrünblog
Freitag, 18. Juli 2025
Göttinger Forschungen zur Optimierung von Brutvogelerfassungen mit PAM und KI
Am Montag, dem 28. April 2025 hat das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen den Bebauungsplan Elm-131 für den Javelin Park und den Gewerbepark Elmpt vorläufig außer Vollzug gesetzt. Es geht unter anderem um die Frage, ob im Genehmigungsverfahren der Vogelschutz ausreichend gewürdigt wurde. Ein Schlüssel in diesem Plan und ähnlichen Genehmigungsverfahren sind die Brutvogelerfassungen. Sie galten bislang als zeitaufwändig und personalintensiv. Eine Göttinger Forschungsgruppe hat jetzt im Journal of Ornithology praktisch erprobte Hinweise dazu gegeben, wie passives akustisches Monitoring (PAM) und KI-Programme wie BirdNET die Brutvogelerfassungen optimieren können. Lesen Sie mehr im Grenzlandgrün-Blog
Donnerstag, 29. Mai 2025
Nachhaltigkeitsbrücken und -krücken
Manchmal sind es schon etwas skurrile Brücken, die ein Moderator oder Richter bauen muss, um trotz aller Vollzugsdefizite und Pfadabhängigkeiten im stahlharten Gehäuse der nachhaltigen Nicht-Nachhaltigkeit das Leben mit immer weniger Tier- und Pflanzenarten und immer mehr Hitzerekorden erträglicher zu machen. Der eine, indem er die Eigentumsrechte des Bürgerlichen Gesetzbuches globalisiert und neue Klagemöglichkeiten gegen Unternehmen eröffnet, der andere, indem auf die schicken Sneaker-Anzüge der Brüggener Referenten hinweist und damit neue Fragen über die Rolle des Schuhwerks in der Nachhaltigkeitstransformation aufwirft….
Donnerstag, 22. Mai 2025
Über Garzweiler II und die Planbarkeit des Wassers
Die fossilen Annahmen und Glaubenssätze gelten nicht mehr. Jetzt möchte die RWE AG grün wachsen und nachhaltig werden. Garzweiler II wechselt 15 Jahre früher als ursprünglich geplant in den Nachbergbau. Dann trifft die Scheinwelt der politischen Planbarkeit auf die geheimnisvolle Welt des unterirdischen Wassers. Wer wird das gegebene Versprechen einlösen, den vom natürlichen Grundwasser getrennten Naturpark Maas- Schwalm-Nette wieder in den 1983er Zustand zu versetzen? RWE und der Braunkohlenausschuss erarbeiten dazu neue Pläne. Ein hydrogeologisches Modell des Landes NRW liefert bedenkliche Zahlen. Die Kreise Heinsberg und Viersen, der Schwalmverband und die Stadt Mönchengladbach sind alarmiert und der Erftverband will aufklären.. Lesen Sie mehr
Donnerstag, 3. April 2025
Nachhaltigkeit, Geltungssucht und Sündenböcke: Anmerkungen zu den Erklärungen deutscher Wirtschaftsverbände und der LAG 21 NRW
Es drohen globale (Handels-)Kriege. Die Nachhaltigkeits- und Klimaziele werden verfehlt. Der Rechtspopulismus wächst. Sündenbock-Rituale und der „Hass mit gutem Gewissen“ nehmen zu. 100 Wirtschaftsverbände fordern eine Politik für mehr Wachstum, da nur sie den sozialen Zusammenhalt garantiere. Angesichts der großen Wahlerfolge der AfD werden auch in der „Nachhaltigkeitsszene“ die Stimmen lauter, die für eine Zusammenarbeit mit allen demokratisch gewählten Parteien plädieren. Wie sinnvoll ist es, den Argumentationsraum für nachhaltige Transformation zu begrenzen? Die LAG 21 NRW hat dazu eine Resolution verbschiedet. Lesen Sie mehr
Mittwoch, 19. Februar 2025
Wo bleiben die an einem guten Leben orientierten Nachhaltigkeitsbetrachtungen?
Der derzeitige Umgang mit Wettbewerben, Zeitenwenden, Polykrisen, Epochenbrüchen oder Disruptionen scheint wenig Raum für Weisheit, Achtsamkeit und Mitgefühl zu lassen. Ruhige, an einem guten Leben für alle orientierte Nachhaltigkeitsbetrachtungen finden eher an Küchen- oder Stammtischen als in Parlamenten und Managementbüros statt. Vielleicht helfen ja Umfrage- und Forschungsergebnisse beim Innehalten. Lesen Sie im Grenzlandgrünblog etwas über Agenden 2030 und verborgene Landschaftsarchitekten.




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